nexum unterwegs auf dem OMR Festival 2019

Über 400 Aussteller, mehr als 300 Speaker und rund 50.000 Besucher: Das war das OMR Festival 2019, das Event, auf dem sich sämtliche Digitale treffen.

Natürlich war auch die nexum mit dabei. Zum Netzwerken in der Online-Szene, um Inspiration zu sammeln, zum Vertiefen fachlicher Themen in Master Classes und für spannende Diskussionen über die Gesamtentwicklung im digitalen Bereich. Einen guten Überblick aus deutscher Perspektive liefert übrigens die Keynote-Präsentation des OMR-Gründers Philipp Westermeyer.



Welcher Eindruck bleibt?

Zu allererst ist das Selbstbewusstsein deutscher Marketiers merklich gestiegen. Zwar durften auf dem OMR Festival internationale Top-Speaker nicht fehlen. Etwa Bozoma Saint John, CMO bei Endeavor – eine vielseitige Powerfrau, die führende Rollen bei großen Marken wie Pepsi, Apple und Uber einnahm. Dennoch versprühte die Konferenz an jeder Stelle positive Can-Do-Atmosphäre und Experten nationaler Unternehmen tauschten Erfahrungen aus konkreten Projekten aus, bei denen sie technologisch wie konzeptionell keineswegs mehr rückständig agieren. Eines der Top-Themen dabei: „Human Centered“. Schön, dass es dabei ist, seinem Buzzword-Status zu entfliehen. Belege hierfür lieferten etwa Google und Nespresso. Unter dem Motto „Creative Effectiveness“ gaben sie gemeinsam spannende Einblicke, wie man die Aufmerksamkeit der Konsumenten durch individualisierten Content gewinnen bzw. steigern kann und die Nutzer durch Engagement bis hin zum Kauf über die sämtliche Touchpoints der Consumer Journey begleitet.

Doch so positiv viele Teilnehmer individualisierte Nutzeransprache als Outcome einer Human-Centered-Philosophie sehen, so kritisch sehen einige Experten die potenziell wenig kontrollierbare Entwicklung hin zu mehr datenbasierter Vernetzung. So etwa Yuval Noah Harari, von dem sich bereits Mark Zuckerberg und Obama beraten ließen. Er hielt einen spannenden Vortrag zum Thema „Human Hacking“ und zeigte auf, welche Gefahren und Potenziale es aus seiner Sicht mit sich bringt, wenn die Welt um uns herum sich vernetzt und dabei immer stärker durch künstliche Intelligenz getrieben wird.

OMR ist weder Vertriebsevent, noch Technologiemesse. Und das ist gut so! Das bunte und moderne Festival hinterlässt einen positiven Eindruck: neue Ideen, neue Kontakte und eine Menge Spaß. Vor allem aber eine gesunde Mischung aus think big und make it real, wie Johannes Schäfer, Geschäftsbereichsleiter Digital Campaigning, Brand & Performance Marketing, resümiert:

„Das OMR Festival ist für uns jedes Jahr ein Highlight! Man trifft viele bekannte aber auch neue Gesichter und es ergibt sich stets der Rahmen für einen spannenden Austausch verschiedener Sichtweisen und Erfahrungen. Das gibt uns zum einen wichtige Impulse für unsere Projekte. Zum anderen zeigt es uns aber auch, dass wir mit den Trends und Methoden, die wir bereits nutzen, das richtige Gespür haben. Dies ist die Voraussetzung für gemeinsame Projekterfolge mit unseren Kunden. Denn am Ende des Tages muss es immer um die Erfüllung relevanter Business-Ziele gehen, sei es im Kontext Brand und/oder Performance – nicht um den Award-Gewinn für die eigene Galerie.“